Die Firmenhistorie von M. May & Cie. seit 1865

1865 Am 7. Januar 1865 gründeten Martin May, Sohn eines Baumwollspinnereibesitzers und Peter Krall, Landwirt und Inhaber einer Teer- und Dachpappenfabrik, unter der Firma M. May & Cie. in Mönchengladbach eine Baumwoll-Spinnerei und Weberei. Martin May Peter Krall
1865 - 1885 Im März 1866 wurde der Betrieb M. May & Cie. aufgenommen. Es wurde eine Fabrikkrankenkasse gegründet, -mehr als 20 Jahre vor Einführung der Sozialversicherung.    
1885 Im Februar 1885 starb Martin May und die von ihm und Peter Krall gegründete OHG wurde aufgelöst und in eine KG umgewandelt. Am 1. April 1885 trat Carl Otto Langen Jr. als persönlich haftender Gesellschafter in die Firma ein. Carl Otto Langen Jr.  
1885 - 1914 Im Jahre 1887 wurde der Betrieb um eine Barchentspinnerei erweitert. Die Baumwollspinnerei lieferte zu dieser Zeit ihre Garne fast ausschließlich an die bäuerlichen Handweber. Einen weiteren Abnehmerkreis stellten die Band –und Tuchfabriken dar.    
1914 Im Jahre 1914 trat Willhelm Köhler als persönlichhaftender Gesellschafter hinzu. Wilhelm Koehler  
1914 - 1923 In den Kriegsjahren mußte die Baumwollspinnerei aus Mangel an Rohstoffen nach und nach stillgelegt werden und die Produktion wurde auf Papiergarn umgestellt.    
1923 Am 17. November 1923 starb Kommerzienrat Carl Otto Langen. An seine Stelle trat am 1. Januar 1924 sein Sohn, Günther Langen Sr. als persönlich haftender Gesellschafter ein. Carl Otto Langen Sr.  
1924 Ende 1924 wurde eine moderne Zweizylinderspinnerei in Betrieb genommen. Sie ermöglichte die Herstellung besserer Garne bei geringeren Kosten. 1942 mußte der Betrieb auf Grund des Krieges geschlossen werden. Nach Kriegsende kehrte dann Wilhelm Köhler mit einem Teil der Belegschaft nach Mönchengladbach zurück um die Arbeit fortzusetzen.    
1955 Im Jahre 1955 starb Willhelm Köhler. Als zweiter persönlich haftender Gesellschafter trat nun Günther Langen Jr. in die Firma ein. Günther Langen Jr.  
1955 - 1965 Im Jahre 1957 wurde eine neue, nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattete Spinnerei in Gangelt errichtet. Nach Fertigstellung des Gangelter Betriebes wurde die Mönchengladbacher Spinnerei stillgelegt. Nur die Zweizylinderspinnerei arbeitete vorerst noch weiter, bis im Jahre 1964 auch in Gangelt mit dem Bau einer neuen Zweizylinderspinnerei begonnen wurde, die im Mai 1965 anlief.    
1977 Anschaffung neuer Maschinen für die Dreizylinder- OE –Spinnerei und Zwirnerei .    
1985 1985 wurde die gesamte II-Zylinderspinnerei in eine neue III-Zylinderspinnerei erneurt.    
1989 - 1991 1989 wurden die Spinnkapazitäten verdoppelt und die III-Zylinderspinnerei rationalisiert. 1990/1991 wurde eine hochmoderne Rotorspinnerei in Hochneukirch errichtet.    
1996 Zum 01.01.1996 verkauften die Altgesellschafter das Unternehmen an die Mitarbeiter: Harald Gerads, Georg Hausmann, Rolf Westphal und der Aachener Unternehmensbeteiligungsgesellschaft S-UBG AG im Rahmen eines Mangement Buy-Outs. Mit dieser Übernahme wurde die RSH-Spinnerei Hochneukirch nach Gangelt verlagert.    
2004 Am 01.01.2004 wurde die Firma an die Daun & Cie. AG in Rastede verkauft. Die Herren Harald Gerads und Georg Hausmann verbleiben weiterhin als Geschäftsführer im Unternehmen während Herr Westphal ausschied. Mit Eintritt der Daun & Cie. AG wurde eine Teilerneuerung der Ringspinnerei eingeleitet.    
2006 Am 01.01.2006 wurde der Verkauf der Produkte auf die Tochtergesellschaft Maytex GmbH übertragen.